Insbesondere in Krisenzeiten zeigt sich, wie wichtig eine schnelle, agile und zugleich kosteneffiziente Regulierung ist. Das war nach der Finanzkrise 2007/2008 so und das ist auch heute so, während die Wirtschaft unter den Folgen der Covid-19-Pandemie leidet. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Bankenregulierung und das System des bankenaufsichtsrechtlichen Meldewesens zu evaluieren, damit aus Fehlern der Vergangenheit gelernt und für die Zukunft entsprechend vorgesorgt werden kann. 

Im Jahrzehnt der 2010er Jahre wurden die Basel-III-Reformen umgesetzt, um die Folgen der Finanzkrise zu bewältigen. Insgesamt hatten die Reformen einen positiven Einfluss auf das Wohlergehen der Weltwirtschaft. Gleichzeitig wurden jedoch einige wesentliche Defizite der Bankenregulierung sichtbar, deren Bewältigung heute klar im Fokus aller beteiligten Stakeholder des Finanzmarktes stehen. Die meisten verbliebenen Hürden sind interessanterweise nicht in den grundsätzlichen Ideen und Konzepten der regulatorischen Reformen zu sehen, sondern in deren funktioneler, technischer und organisatorischer Umsetzung. 

Zur Überwindung dieser Defizite bietet sich vor allem ein Ansatz aus dem regulatorischen Meldewesen an: RegOps. Das Konzept ermöglicht einen integrierten Datenfluss und eine gemeinsame Verarbeitung von standardisierten, granularen Datensätzen auf Basis einer Big-Data-fähigen Plattform für Berechnungen und Analysen.  Durch Standardisierung und Industrialisierung bietet RegOps den Regulatoren weltweit einen Rahmen und eine Infrastruktur, um Daten aus den regulierten Märkten effizient und flexibel zu erfassen. Das Modell wurde bereits erfolgreich in einem Proof-of-Concept implementiert und hat bewiesen, dass es alle Anforderungen konzeptionell erfüllt.

Toggle master download
Produktdemo Toggle

Produktdemo

de